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Bright


Bright - Feen, Elfen, Orks und mittendrin Will Smith

Bright ist wie eine Mischung des WoW Film, Bad Boys I+II und einem Hauch Stirb Langsam. Während des Films konnte mein Gehirn nicht ganz fassen was es da sieht, Will Smith und ein Ork? Ist das ein Drache? Und natürlich sind die Elfen wieder die Reichen und Schönen, was auch sonst.

 

Die Geschichte ist schnell erklärt: In einer alternativen Welt leben Fantasy-Kreaturen wie eben Feen, Elfen, Orks, Drachen und vielen anderen mit uns Menschen, Seite an Seite. Sie arbeiten und versuchen irgendwie über die Runden zu kommen. Doch viele Menschen sind dagegen das sie unsere Jobs wegnehmen und sich überall breit machen. Déjà-vu? Ja das hatte ich auch, im Grunde ist das ein Film der Rassismus und Fremdenfeindlichkeit mal in eine andere Richtung schiebt. In Los Angeles arbeitet Daryl Ward, ein afroamerikanischer, menschlicher Polizist (gespielt von Will Smith). Sein alter Partner wurde getötet und so wird ihm ein neuer Partner zugeteilt - der Ork Nick Jakoby (gespielt von Joel Edgerton). Doch damit hat Ward ordentlich zu kämpfen, wer will schon freiwillig mit einem Ork zusammenarbeiten?

 

Die Charaktere finde ich schön beschrieben, sie sind vielseitig und passen einfach zu ihrer Rasse. Die Geschichte wirkt zum Ende leider etwas abgehakt, hier wünsche ich mir eine Fortsetzung. Marc Röhlig von Bento (gehört zu Spiegel Online) hat passenderweise geschrieben:

 

"Einer der reizvollsten Momente in den "Harry Potter"-Filmen war immer das Aufeinandertreffen von Magie und Alltag, also dann, wenn die Fantasiewesen ihre Spuren in der Welt der Muggel hinterließen. Auch "Fantastic Beasts" spielt mit dieser Idee: Die verborgene magische Welt wirkt dort immer so, als warte sie gleich hinter der nächsten Straßenecke.  Netflix treibt diese Idee nun weiter – mit dem Genre "Urban Fantasy"."

 

Viele Kritiker schreiben, es wäre nur wieder ein „Buddy-Cop-Streifen“ wo zwei sich hassende Cops sich zusammenraufen müssen um die Welt zu retten, aber Bright ist für mich etwas Besonderes. Er zeigt die Rassenkonflikte und viele Details die eine neue Welt eröffnen mit ganz viel Potential. Er hat also durchaus seine Daseinsberechtigung, wenn es aber auch Filme gibt, die um einiges besser sind. Schau ihn dir am besten einfach selbst an. 

 

Neugierig? Hier geht es zum Trailer: KLICK MICH (Achtung: Spoiler möglich)

 

Da produziert von Netflix, findest du den Film selbstverständlich auf der beliebten Streamingseite.

 


Studio:

Netflix

Regie:

David Ayer

Länge:

117 Minuten

Altersfreigabe:
ab 16 Jahren

Genre:

Action, Fantasy, Abenteuer, Urban Fantasy

Preis:

Exklusive nur bei Netflix

 



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Kommentare: 1
  • #1

    Ati (Montag, 06 August 2018 00:20)

    Ab auf die " to do Liste" !
    Und danke fürs schmackhaft machen�