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Labyrinth Tokio: 30 Neue Touren in Japans Haupstadt

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Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt und ist hiermit als Werbung gekennzeichnet.

Dennoch handelt es sich hierbei um meine ungefilterte Meinung und soll für dich eine persönliche Empfehlung von mir darstellen.


Labyrinth Tokio: 30 neue Touren in Japans Hauptstadt

Der Conbook Verlag hat mich mal wieder mit einem neuen Rezensionsexemplar überrascht und dann auch noch mit einem Autogramm des Autos Axel Schwab (auch an dieser Stelle nochmals 1.000 Dank)!!! Dazu noch einige Postkarten die für die Leipziger Büchermesse gedacht waren #leidernichtleipzig. Doch wir machen das Beste draus und stürzen uns, trotz der Empfehlung Zuhause bleiben in die geheimen Ecken Japans!

Kurz zum Reinschnuppern (Kurze Zusammenfassung)


Autor:

Axel Schwab

Genre:

Reise, Reiseführer,

Stadtführer

Verlag:

Conbook Verlag

Spaßfaktor:

9 von 10 Nerdbrillen!



Es gibt die einen Reiseführer, die einem die Highlights der Stadt nahe bringen möchten, die Anderen, die "Must-Have" Restaurants, Bars, Kneipen etc. anpreisen und es gibt die besonderen, die seltenen Reiseführer, so wie Labyrinth Tokio.

 

In dem Reiseführer gibt es insgesamt 30 Touren, welche alle einem gewissen Thema folgen, sei es "Relaxen, shoppen, feiern", "Ruhiges Shinjuku" oder "Mit Omas beten und shoppen". Anhand dieser Touren, entdeckt man Teile von Tokio, an denen man sonst vermutlich vorbei gelaufen wäre oder sie schlicht weg nicht wahrgenommen hätte, man könnte auch sagen, man lernt das authentische Japan kennen.

 

Neben den Touren, hat der Autor (Axel Schwab) auch seine BEST OFs separat aufgeführt, sei es Cafes, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Museen oder Tempel. Diese werden kurz aufgezählt und anschließend den jeweiligen Touren zugeordnet.

 

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Labyrinth Tokio: 30 neue Touren in Japans Hauptstadt ein großartiger Reiseführer ist und es einem ermöglicht, diese riesige Stadt auf eine ehrliche, authentische Art zu entdecken. Keine "Touristen-Fallen", lange Warteschlangen oder überteuerte Preise - eher die Seite von Japan, die auch die Einheimischen und Kenner des Landes genießen.

Für Leseratten (Ausführliche Review)


Japan ist ein Land, da kann man gar nicht genug drüber nachlesen! Es gibt so viele Geheimnisse, versteckte Orte und kleine Wunder, die vielen bei ihren Reisen nicht offenbart werden, doch Bücher wie eben dieses: Labyrinth Tokio, bringt diese geheimen Ecken ans Tageslicht. Mein Kredo auf Reisen ist es, das Land, seine Leute, Kultur und Gebräuche näher kennenzulernen (und natürlich das Essen). Doch oft hat man dazu gar nicht die Chance weil Reiseführer sich nur mit den großen Hits beschäftigen und gerade deshalb gefällt mir dieses Buch so gut. In der ausführlichen Review kann ich mich richtig austoben und versuche dir näher zu bringen, wie das ganze aufgebaut ist und warum ich der Meinung bin, jeder Reiseführer so sein sollte!


Der Autor

Quelle: http://www.conbook-verlag.de

Axel Schwab ist 1971 geboren und arbeitet als Ingenieur. In seiner Freizeit schreibt er Bücher, hauptsächlich über Japan und veröffentlicht Fotografien, welche man auf seiner Webseite bewundern kann: Tokyo Photo.

 

Bereits als Student hat er Japan bereist und hat dies auch noch als Angestellter und heute als Autor. Er hat außerdem fünf Jahre in Tokio gelebt und kehrt immer wieder für mehrere Wochen im Jahr dorthin zurück. Dabei sammelt er Material, um seine Bücher auf dem neusten Stand zu halten, aber auch, weil er (Achtung Zitat!) Japan Enthusiast und Sushi Lover ist (endlich mal jemand der mich versteht!)


Der Aufbau

Tokio ist die größte Stadt der Welt und um dort alles zusehen zu kriegen, braucht man wahrscheinlich Monate oder vielleicht auch Jahre. Beschließt man also diese aufregende Stadt zu besuchen, sollte man sich grob überlegen, was man eigentlich sehen und besuchen möchte. Natürlich kommen einem als erstes die Touristen Hochburgen in den Sinn wie der Tokio Tower oder andere Sehenswürdigkeiten, bestimmte Restaurants, Parks oder Museen, doch das wirklich Japan mit seiner Tradition, seiner Ruhe und Gelassenheit findet man nur schwer. 

 

Neben den Touren, hat der Autor auch seine BEST OFs separat aufgeführt, sei es Cafes, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Museen oder Tempel. Diese werden kurz aufgezählt und anschließend den jeweiligen Touren zugeordnet.

 

In dem Reiseführer gibt es insgesamt 30 Routen, welche alle einem gewissen Thema folgen, sei es "Relaxen, shoppen, feiern", "Ruhiges Shinjuku" oder  "Mit Omas beten und shoppen". Bleiben wir bei Route 1: "Relaxen, shoppen und feiern", dann kannst du direkt in die Leseprobe reinschnuppern. Nur fürs Protokoll meine favorisierte Route wäre "Mit Omas beten und shoppen", die japanischen Großeltern sind wirklich super nett, höflich und behandelt jeden wie seinen eigenen Enkel, doch zurück zu Route 1.


Der Inhalt

Zunächst findet man einen empfohlenen Zeitraum (bzgl. Wochentage), wann man diese Tour unternehmen kann und welcher Umfang dahintersteckt, bezogen auf die Kilometer.  Nun beginnt unsere Tour in Shinjuku, genauer gesagt am U-Bahnhof Shinjuku-Gyoemmae. Man erfährt wo der Start ist und über welche Linien man mit der Bahn die Route fortsetzten kann.

 

 

Die Karte hilft zur Orientierung und so pilgert man von Station zu Station. Bei vielen Standorten sind Öffnungszeiten, Telefonnummern oder Webseiten angegeben, um sich direkt näher zu informieren oder bspw. einen Tisch zu reservieren. Auch Tipps wie Mindestalter oder bestimmte Gerichte die man unbedingt probieren sollte, sind hier zu finden. Zusätzlich ist alles mit vielen anschaulichen Fotos versehen, die einem direkt Lust auf mehr machen.

 

Bleiben wir bei unserem Beispiel, bei Route 1 "Relaxen, shoppen und feiern", hier ein kleiner Auszug: 

  1. Falls Sie das Labyrinth des riesigen Bahnhofs Shinjuku vermeiden wollen und es sich für Ihre Anreise anbietet, fahren Sie mit der Marunouchi-Linie bis zum U-Bahnhof Shinjuku-Gyoemmae M10 und verlassen diesen über den Ausgang 1. Anschließend werden Alternative Anreisemöglichkeiten genannt.
  2. Nicht nur zur Kirschblütenzeit, sondern auch zu jeder anderen Jahreszeit lohnt ein Abstecher in den Shinjuku Gyoen  . Der mit knapp 60 Hektar größte Park in Shinjuku umfasst neben einem traditionellen japanischen Garten auch Gärten im europäischen Stil sowie weitläufige Rasenflächen, auf denen sich Familien mit Kindern vergnügen und man sich im Schatten der Bäume erholt. Das Rasthaus  im Zentrum des Parks verfügt inzwischen sogar über einen Starbucks
  3. ...

Den restlichen Schritte der Route 1 lasse ich an dieser Stelle offen, du kannst es gerne in der Leseprobe nachlesen. Der Stil wird durch diesen kleinen Abschnitt schon recht deutlich, man erhält nicht nur eine Liste an der man sich "ran hangelt", sondern konkrete Beschreibungen und Hintergrundinfos.


Fazit

Das Fazit ist schnell gezogen: Ich will zurück nach Tokio! Diese ganzen geheimen Ecken und Wege haben mich so mitgenommen, ich würde am liebsten wieder hin und jede Route erkunden. Dieses Buch ist meiner Meinung nach so klug und raffiniert, es zeigt einem unwissenden einfach mehr über die Stadt ohne in den ganzen Touristen Ecken zu versauern und stundenlang für etwas anzustehen oder sich mit dutzenden Japanern in einen Bus oder in eine Bahn zu zwängen. Ich würde sogar soweit gehen, das ich glaube es zeigt einem ein Stück Japan, wie es wirklich ist.


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