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Moovi - Der E-Scooter

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© Moovi - Bearbeitet durch: NerdBlick by Kim Lina

Dies ist keine Werbung. Es handelt sich hierbei lediglich um meine persönliche Meinung und Bewertung von diesem Roller. Ich habe lediglich, nach Anfrage bei Moovi, von diesen Bilder zur Verfügung gestellt bekommen.


Unterwegs Spezial: E-Scooter Moovi

"Diese Roller sind doch gefährlich", das war das Erste, was meine Mutter sagte, nachdem sie von meiner Bestellung gehört hat. Wie soll sie darüber auch anders denken? Die Medien haben dieses Thema auch komplett breitgetreten, ohne sich wirklich damit zu beschäftigen. Wie viele "seriöse" Seiten ich gesehen habe, die über die gefährlichen Dinger berichtet haben und im nächsten Artikel dann 10 verschiedene Roller mit Straßenzulassung vorgestellt haben, wovon 9 von 10 Rollern gar keine Zulassung hatten.

 

Darum habe ich mir vorgenommen, mit diesem Thema einmal gründlich aufzuräumen. Ich möchte dir die Sache näher bringen, dazu nutze ich meine Erfahrungen mit dem E-Scooter Moovi. Ich zeige dir, was du beim Kauf beachten musst und was meine Strategie ist, um sicher von A nach B zu kommen, denn bisher bin ich, wider erwartend meiner Mutter, noch komplett unverletzt.

Kurz zum Reinschnuppern (Kurze Zusammenfassung)


Empfohlenes Zubehör

Helm und Handschuhe

Zielgruppe

Jeder! (Mindestalter 12 Jahre)

Kostenpunkt

799 Euro + Versicherung

Spaßfaktor

8 von 10 Nerdbrillen!



E-Scooter als Fortbewegungsmittel der Zukunft? Das würde ich nicht ausschließen! Diese Dinger sind schnell, bequem und sehen auch noch schick aus. Im Vergleich zum klassischen Fahrrad sind sie vielleicht noch nicht so flexibel bzgl. des Untergrundes, aber Spaß macht es alle mal. Mein getestetes Modell wiegt 10 kg, was schon einiges ist, aber im Vergleich zu anderen Modellen ein echtes Leichtgewicht darstellt. Der Moovi ist zudem noch klappbar, was ihn noch praktischer macht. Akkulaufzeit / Reichweite sind sehr gut und die Ladezeit beträgt 1-2,5 Stunden.

 

Wenn du über einen Roller nachdenkst, sei es um damit zur Arbeit zu fahren oder nur, ähnlich wie ich, ihn für Ausflüge oder kleinere Trips in die Stadt nutzen möchtest, kann ich ihn dir wärmstens empfehlen. Unseren Urlaub haben die Roller definitiv bereichert.

Für Leseratten (Ausführliche Review)


Der E-Scooter ist eine neue Art sich in den Städten fortzubewegen. Warum die Presse und auch meine Mutter so vehement dagegen wettern, verstehe ich nach wie vor nicht. Er ist im Grunde wie der City-Roller den man damals hatte und mit dem man durch die Nachbarschaft gedüst ist, nur dass dieser noch einen Elektromotor hat, welcher den Fahrspaß noch erhöht. Im nachfolgenden werde ich dir kurz meinen Roller vorstellen, auf das größte Vorurteil der Unfallgefahr eingehen und im Anschluss eine kleine Urlaubsreview abgeben. Ich habe das gute Stück eine Woche unter verschiedensten Einflüssen an der Ostsee ausprobiert und kann doch sagen, der Roller und ich haben uns gut angefreundet.


E-Scooter: Moovi

Der Moovi StVO (die komplette Produktbeschreibung) ist ein E-Scooter mit Straßenzulassung, bedeutet er hat eine allgemeine Betriebserlaubnis und muss in Deutschland versichert werden. Diese Versicherungen gibt es bei verschiedenen Anbietern ab 20 Euro im Jahr. 

 

Der Roller schafft eine Geschwindigkeit von 2o km/h bei einer Reichweite von bis zu 25 km. Es gibt eine kleine Anzeige, die einem den aktuellen Akkustand anzeigt, sowie die Geschwindigkeit, in welchem Gang man sich befindet und auch wie viele Kilometer man schon hinter sich gebracht hat, außerdem hat er einen Frontstrahler und eine Rückleuchte. Er hat ein stolzes Gesamtgewicht von 10,7 kg und ist klappbar, was ihn sehr flexibel macht. Als federleicht würde ich ihn sicher nicht bezeichnen, aber es ist möglich ihn bequem eine Treppe hoch oder herunter zu tragen oder ihn ins Auto zu laden. Das ist mit Modellen von anderen Anbietern zum Teil so nicht möglich, da diese entweder das dreifache wiegen oder eben nicht zu klappen sind. 

 

Er macht für mich einen sehr hochwertigen Eindruck, das Material fühlt sich gut an, der Klappmechanismus ist einfach zu bedienen. Ich persönlich finde den Klang der Klingel auch schon unglaublich schön. Ein weiterer Grund warum ich mich für dieses Modell entschieden habe, ist die Belastbarkeit von 120 kg. So kann man auch mal seinen kompletten Einkauf im Rucksack mittransportieren, ohne Bedenken haben zu müssen, das geht über die Belastbarkeit des Rollers.

 

Ich kann diesen Roller absolut empfehlen, wenn du dich noch weiter informieren möchtest, empfehle ich dir, auf die Webseite von Moovi zu schauen und dir selbst ein Bild zu machen: moovi.de


Sicherheit - Vorurteil: Es passieren doch so viele Unfälle!

Ich sage es direkt, selbst verständlich sollte man, egal ob Inline-Skates, Fahrrad oder eben E-Scooter, immer eine gewisse Vorsicht walten lassen und nicht denken, man könne direkt in den Straßenverkehr damit. Aus diesem Grund passieren so viele Unfälle, weil jeder so ein Ding mieten oder kaufen kann und die meisten dann damit in den Straßenverkehr brettern. Deswegen hier einmal die wichtigsten Fragen:

 

  • Was sollte man beachten, wenn man sich einen Roller zulegen möchte? Wichtig ist vor allem, dass dieser eine Betriebserlaubnis (ABE) hat, sonst ist es nicht gestattet, damit im öffentlichen Raum zu fahren. Außerdem sollte man sich eine Versicherung zulegen, damit man ein gültiges Kennzeichen für den Roller bekommt. Ohne diese zwei Dinge darf man seinen Roller nicht verwenden (die Bußgelder lagen zuletzt dafür bei 420 Euro!). Die verfügbaren Mietroller verfügen selbstverständlich über diese Features bereits, hier braucht man diesen Aufwand nicht zu betreiben. Nun kann man losfahren, jedoch nur da, wo auch Fahrräder zugelassen sind bzw. auf der Straße.
  • Wie sollte man anfangen Roller zu fahren? Ich persönlich habe mir einen Helm sowie Handschuhe zulegt und bin erst einmal auf einem öffentlichen Parkplatz gefahren. Dieser wird häufig von Sportlern und Fahrern aller Art genutzt, da er kaum besucht ist. Da hab ich erst einmal festgestellt, wie bewegt der Roller sich, wie reagiert er auf Gas und Bremse und vor allem - wie reagiere ich darauf? Man sollte erst einmal ein Gefühl dafür entwickeln und einschätzen, wie das funktioniert. So ist man zumindest auf der sicheren Seite.

 

Deswegen ist der Schritt, sich einen eigenen Roller zuzulegen, so sinnvoll. Man kann sich langsam mit ihm anfreunden und lernt ganz automatisch sein Gewicht zu verlagern, sich in Kurven zu legen, oder wie intensiv man bremsen muss. Natürlich kann man auch erst einmal einen Roller mieten, wenn man nicht gleich so viel Geld ausgeben möchte. Dabei sollte man sich dann nur überlegen, wie man an die Sache herangeht. Viel befahrene Straße ohne Fahrradweg oder lieber ruhiger Bereich der Innenstadt? Ein paar Euro sparen, weil man nach einer Partynacht meint "Ach ich kann noch fahren, ich nehm' nen Roller!" und das Taxi stehen lässt? Mein Credo war und ist immer - Safety first! 

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© https://moovi.de

Ein Urlaub mit Dem E-Scooter

Wir sind zusammen mit dem Hund und den Rollern an die Ostsee gefahren. Ziel war es, einfach mal Urlaub zu machen und die frische Luft zu genießen. Das wir selbstverständlich auf dem Weg noch mal DEN KÖNIG DER LÖWEN gesehen haben, brauche ich wahrscheinlich an dieser Stelle nicht mal mehr zu erwähnen (Beitrag ist verlinkt). 

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© NerdBlick by Kim Lina

Beinahe jeden Abend sind wir noch mal raus und haben ein paar Kilometer zurückgelegt. Man nimmt es kaum war, wie schnell man eine Strecke zurücklegt, welche man so schnell nicht laufen möchte, was hier eindeutig am Panorama gelegen hat.

 

Die meiste Zeit sind wir von unserem Ort nördlich gefahren, hinter dem Deich entlang. An Naturschutzgebieten, Surfer Schulen und FKK Stränden vorbei und haben dabei eines festgestellt: Man kommt wirklich schnell vorwärts. Wir sind diese Strecke bereits gelaufen, doch wir haben eine halbe Ewigkeit gebraucht und es hat nur halb so viel Spaß gemacht.

 

Außerdem haben wir festgestellt, dass diese Roller eindeutig nur für feste Untergründe geeignet sind, wie Asphalt, Pflasterstein und Ähnliches. Sobald der Untergrund unebener wird, wird es schwierig sich vorwärts zu bewegen.

Von den Älteren im Ort wurden wir belustigt angesehen auf unseren Rollern mit Helm und Hund. Doch die Jüngeren schauten uns hinterher und kommentierten es oft mit bewunderten Worten. Eines ist klar - die Roller sind momentan noch ein absoluter Publikumsmagnet, man lernt ständig neue Leute kennen. Aber alles in allem hat es wirklich unglaublich Spaß gemacht. Selbst mit Hund ist es wirklich ein tolles Erlebnis! Es hat unseren Urlaub definitiv bereichert und uns ermöglicht, auch mal etwas andere Ecken zu sehen.


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